Langfristige Wetterprognosen für Afrika sind sinnvoll.

Bericht van: Takkie (Amstelveen) , 08-10-2007 12:53 



Wien - Zu Beginn problematisch und wenig aussagekräftig machen langfristige Wetterprognosen mittlerweile durchaus Sinn. Solche in sogenannten Climate Outlook Forums (COF) veröffentlichten Vorhersagen waren am Anfang wenig zutreffend und daher für jene, die sich danach richteten sogar schädlich. Inzwischen hat die Treffsicherheit allerdings zugenommen und es kann akurat darauf reagiert werden.


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bezahlte EinschaltungenZu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg (NÖ). Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit US-amerikanischen und afrikanischen Kollegen und wurde in der jüngsten Ausgabe der Wissenschaftszeitschrift "Science" veröffentlicht.

COF gibt es seit 1997, die erste derartige Konferenz fand in Kadoma (Simbabwe) statt. Die Veranstaltung war eine Reaktion auf wissenschaftliche Arbeiten in den 1990er Jahren, in denen Zusammenhänge zwischen großflächigen Meeresströmungen, der Anomalie "El Nino" und Wetterphänomenen auch auf den Kontinenten erkannt und erforscht wurden.

Zu Beginn problematisch

Anfangs waren die Vorhersagen problematisch, berichten die Experten um Anthony Patt von der IIASA. Schon bei der ersten COF sagten die Modelle trockene Monate voraus, die Banken und Bauern in einigen afrikanischen Ländern stellten sich darauf ein. Tatsächlich entwickelte sich das Wetter eher durchschnittlich.

Erst nach und nach stellten sich Erfolge ein. Mittlerweile liegt etwa eine Studie zum Nutzen der Vorhersagen in Simbabwe für die Jahre 2000 bis 2005 vor. Demnach haben Bauern, welche ihre Entscheidungen aufgrund von langfristigen Wetterprognosen trafen, durchschnittlich neun Prozent mehr Ernte hatten als ihre Kollegen. (APA/Red)

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