In zeker 20 jaar niet zo'n storm in Steiermark/Oostenrijk

Bericht van: Alwin (Zeist-West) , 28-01-2008 10:07 

N.a.v. een Teletekstbericht even het hoofdartikel in de Wiener Zeitung. Wel Duits... geen tijd om te vertalen. Hermann?? 😉

Groet,
Alwin

Orkan fegte über Österreich



Ein Sturm mit Geschwindigkeiten bis 145 km/h führte am Sonntag in Österreich zu zahlreichen Schäden und Unterbrechungen von Verkehrsverbindungen. Neben der Intensität war auch die Dauer der Böen außergewöhnlich. Am stärksten betroffen war die Steiermark. "So etwas hat es in dieser Form sicher seit 20 Jahren nicht gegeben", erklärte Hannes Rieder der Leiter der steirischen Regionalstelle der ZAMG.

In Graz wurden zwei Mitarbeiter von McDonalds von Teilen des Daches am Kopf getroffen und schwer verletzt, als sie eine Absperrung vor dem Lokal errichten wollten. Im gesamten Bundesland gab es zahlreiche Stromausfälle, in bis zu 80.000 Haushalte war es zweitweise dunkel. Im Bezirk Voitsberg wurden zwei Feuerwehrmänner schwer verletzt. Einen wurde von einem Baume getroffen, der andere erlitt eine schwere Rauchgasvergiftung.

Die Tunnel des Packabschnitts der A2 waren ebenfalls vom Stromausfall betroffen. Sie waren allerdings durch eine Notbeleuchtung mit einem Tempolimit von 60 km/h befahrbar. Der Gleinalmtunnel, der ebenfalls nur von der Notbeleuchtung erhellt wurde, wurde sicherheitshalber längere Zeit gesperrt. Auch die Südbahnstrecke war stellenweise unterbrochen, es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

In Niederösterreich standen rund 1.200 Feuerwehrleute im Einsatz. Der Schwerpunkt lag im Bezirk Neunkirchen, wo es zu zwei lokalen Waldbränden kam. Im Bezirk Neunkirchen wurde ein Strommast umgerissen.

Im Burgenland wurden zahlreiche Bäume umgeknickt und Straßen teilweise blockiert. Insgesamt wurden rund 300 Einsatzorte gemeldet. In mehreren Bezirken kam es immer wieder zu Stromausfällen. In Bad Sauerbrunn (Bezirk Mattersburg) musste die Feuerwehr bereits um Mitternacht ausrücken, um umgestürzte Bäume zu beseitigen. Zeitweise waren rund 15.000 Haushalte ohne Strom. Am stärksten betroffen waren die Bezirke Oberpullendorf, Mattersburg und Oberwart.
U4 schnell wieder in Betrieb und Teilsperre des Rings

Schnell reagierte man in Wien. Gegen 13.45 Uhr fielen Bretter und andere Teile aus einem Baustellenbereich auf die Gleisanlage der Linie U4 und legten die U-Bahn zwischen den Stationen Meidling Hauptstraße und Hütteldorf lahm. Kurz vor 15.30 Uhr war die Strecke der Wiener U-Bahnlinie U4 wieder vollständig befahrbar.

Am Sonntagabend musste die Wiener Ringstraße zwischen Oper und Schwarzenbergplatz gesperrt werden. Die Sperre wurde verfügt, weil ein großes Plakat von der Oper zu stürzen drohte.

Um die Autofahrer von der gefährdeten Stelle fernzuhalten, wurden auch die Kärntner Straße ab Lothringerstraße und die Akademiestraße in Richtung Ring gesperrt. Der Verkehr wurde über die Zweierlinie umgeleitet.

In Kärnten waren Sonntagmittag rund 12.000 Haushalte ohne Stromversorgung. Besonders betroffen waren der Norden und Westen des Bundeslandes. Umgestürzte Bäume führten zu Verzögerungen im Zugverkehr geführt, zeitweise waren mehrere Strecken unpassierbar. Zur Schadensbehebung waren landesweit rund 80 Feuerwehren mit insgesamt etwa 1.800 Mann sowie Kelag-Mitarbeiter und ÖBB-Bedienstete im Einsatz. Die Tauernbahn wurde am Vormittag gesperrt und war erst zu Mittag wieder eingleisig befahrbar.

Am Nachmittag war die Südbahn zwischen Friesach und Zeltweg noch an mehreren Stellen unterbrochen, ebenso die Strecke im Raum Abfaltersbach in Osttirol. In Matrei wollte ein 63-Jähriger sein Hausdach ausbessern und stürzte dabei acht Meter in die Tiefe.

Beträchtliche Schäden gab es auch in Oberösterreich. Die Einsatzschwerpunkte waren unpassierbare Straßen durch umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer und kaputte Stromleitungen. In Großraming (Bezirk Steyr-Land) wurde das Dach des Wirtschaftsgebäudes eines Bauernhofes abgedeckt. Die Energie AG berichtete von etwa 2.000 Haushalten, die über das gesamte Landesgebiet verteilt ohne Strom waren. Böen mit bis zu 140 km/h veranlassten die meisten Skigebiete, ihren Betrieb einzustellen. Völlig unmöglich war der Liftbetrieb am Kasberg, am Feuerkogel und auf der Höss in Hinterstoder.

Im Bundesland Salzburg flauten die Böen am Sonntagnachmittag ab, die zuvor in den Tälern Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erzielten. In Kaprun (Pinzgau) wurde bei einem Hotel der Dachstuhl abgedeckt. Einige Bäume fielen auf Fahrbahnen, so dass beispielsweise die Goldegger Landesstrasse (L213) am Vormittag gesperrt werden musste. Fast alle Seilbahnen konnten am Sonntag ihren Betrieb nicht aufnehmen. Aufgrund orkanartiger Winde stürzten bei Goldegg (Pongau) mehrere Bäume auf die Fahrbahn auf die L213.

Sonntag, 27. Jänner 2008

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