Am Sonntag hat der Spanier Alberto Contador den Tourrückkehrer und siebenmaligen Gewinner der Tour de France Lance Armstrong auf den Pässen der Alpen abgehängt und führt nun die Gesamtwertung an. Der beste Deutsche, Andreas Klöden, ist an der vierten Stelle. Nach dem gestrigen Ruhetag steht nun die Finalwoche der Tour 2009 auf dem Programm. Zunächst müssen die Fahrer zwei schwere Alpenetappen bewältigen, dann folgt am Donnerstag das Einzelzeitfahren. Und in den nächsten Tagen könnte das Wetter durchaus eine Rolle für den Ausgang der Tour spielen, denn es wird zum einen heiß, zum anderen gewittrig, beides Wetterzustände, die die Fahrer gar nicht lieben.
Bei der heutigen Etappe, die vom schweizerischen Martigny ins französische Bourg-Saint-Maurice führt, ist es trocken. Sonne und einige Wolkenfelder wechseln sich ab. Doch die Wolken spenden kaum Kühlung, denn die Temperaturen steigen bis zu 30 Grad. Selbst auf der Passhöhe des Großen Sankt Bernhard, der heute überquert wird, liegen die Werte noch bei 17 Grad. Morgen geht es von Bourg-Saint-Maurice nach Le Grand-Bornand, wieder über einige Alpenpässe. Der Wetterbericht verspricht auch morgen eine ähnliche Situation: Sonne und Wolkenfelder wechseln sich bei heißen Temperaturen bis 30 Grad ab. Gegen Abend, und das könnte durchaus noch zum Ende der Tagesetappe passieren, bilden sich Schauer und Gewitter. Die Luft ist teilweise unerträglich schwül und wird den Fahrern viel abverlangen.
Zum Zeitfahren am Donnerstag rund um Annecy wird es extrem schwül mit Werten bis 31 Grad, und es entstehen immer wieder Schauer und teils schwere Gewitter. So werden für die Fahrer, die beim Zeitfahren hintereinander starten müssen, vermutlich nicht immer die gleichen Verhältnisse herrschen, und es kann gut sein, dass dieser Umstand entscheidend für den Sieg sein wird.
Wir wünschen jedenfalls allen Fahrern, Besuchern und Urlaubern eine gute und spannende Zeit bei der Tour de France 2009.
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