Beterschap vanuit Amstelveen gewenst!
In de Alpen zijn ze ook ziek, van de sneeuw weliswaar maar toch , heb je wat te lezen:
Donnerstag 25. März 2004, 17:40 Uhr
Tief «Paloma» überschüttet Alpenländer mit Schnee
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München (AP) Ein extremer Wintereinbruch mit Rekord-Schneemengen hat am Donnerstag die Alpenregion heimgesucht. In Südbayern waren nach den massivsten Schneefälle in einem Monat März seit über 100 Jahren 30.000 Haushalte stundenlang ohne Strom. Aus ganz Österreich wurden Stromausfälle, Schneeverwehungen und extreme Lawinengefahr gemeldet. In der Schweiz maßen Meteorologen in St. Gallen die größte Neuschneemenge im März seit Beginn der Aufzeichnungen 1938.
Schuld ist nach Angaben der Meteorologen das Tief «Paloma», das nur langsam einer vom Atlantik anrückenden Hochdruckzone Platz macht. Die Schneefälle sollten bis Freitag nachlassen.
In Oberbayern blockierten Lawinen und umgestürzte Bäume ungezählte Straßen und Bahnstrecken. Auch Strom- und Telefonleitungen waren von den Bäumen unterbrochen worden. Reparaturmannschaften des Stromerzeugers E.ON kamen wegen unpassierbarer Straßen mitunter nur schwer an die beschädigten Leitungen. Weil es weiter schneite, wurden auch schon reparierte Leitungen durch neue Baumstürze wieder beschädigt.
Bei Mittenwald blockierte eine Lawine die Bahnstrecke München-Innsbruck und die Bundesstraße 2. Das Polizeipräsidium Oberbayern meldete bis Mittag 93 Unfälle mit 28 Verletzten. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, waren auch die Strecken München-Salzburg, Garmisch-Reutte in Tirol, Murnau-Oberammergau sowie mehrere Strecken der Münchner S-Bahn blockiert. Auf den Autobahnen kam es immer wieder zu langen Staus, wie etwa auf der A 8 München-Salzburg, die wegen eines umgestürzten Baumes vorübergehend gesperrt wurde.
Aber auch für Skifahrer, die auf Neuschnee hoffen, ist die Lage zunächst durch die teils extreme Lawinengefahr getrübt. Aus Vorarlberg, Kärnten und Teilen Tirols wurde die zweithöchste Warnstufe gemeldet.
Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes soll es in Südbayern noch bis Freitagnachmittag weiter schneien, doch nicht so extrem wie in den Vortagen. Weiterhin bleibt das Wetter in ganz Deutschland von Kaltluft mit frostigen Nächten bestimmt. Obwohl sich zum Wochenende langsam die Sonne durchsetzt, steigen die Werte tagsüber nicht über zehn Grad. Am Samstag regnet es im Norden und Westen. Der Sonntag präsentiert sich nach Nebelauflösung trocken und heiter mit Tagestemperaturen von bis zu zwölf Grad.
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