Nachdem wir ja gestern schon darüber berichtet haben, dass sich mit dem Tief über Osteuropa ein wahrer Schneesturm über Polen entwickelt, schauen wir heute mal nach Deutschland.
Das o.a. Tief wanderte in den vergangenen Stunden, anders als es normaler Weise geschieht, nach Westen, also in unsere Richtung. Die Folge: Der Schneesturm weitet sich auch bis in die ostdeutschen Mittelgebirge aus. Besonders das Erzgebirge wird davon betroffen sein, dort kommen in 12 Stunden rund 15 Zentimeter Schnee zusammen. Dabei weht vor allem in höheren Lagen ein böiger Wind mit Spitzenböen bis Windstärke 8 = 65 km/h, der zu kräftigen Schneeverwehungen führen wird. Durch die Schneeverwehungen können Straßen gebietsweise unpassierbar sein.
In tieferen Lagen, wo der Schnee noch etwas nasser ist (so zwischen 300 und 600 Meter), besteht zudem die Gefahr von Schneebruch: Das heißt, Bäume und Äste können unter der Last des nassen Schnees umstürzen und abbrechen, da die Bäume teilweise auch noch belaubt sind und so dem Schnee eine noch größere “Angriffsmöglichkeit” bieten. Daher gilt besondere Vorsicht beim Durchqueren von Waldgebieten.
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