Wegen dichten Nebels verlor der Taxifahrer die Orientierung am Rhein (Bild: ddp)
Bei dichtem Nebel ist am Freitag in Köln ein Taxi in den Rhein gefahren. Der 53-jährige Fahrer und sein 44-jähriger Fahrgast konnten nach Polizeiangaben das Fahrzeug durchnässt, aber offenbar unverletzt verlassen und ans Ufer gelangen. Die beiden Männer kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. Zu dem Unfall war es offenbar aufgrund der Witterungsverhältnisse gekommen.
Der angetrunkene Fahrgast soll laut Polizei zu dem Fahrer gesagt haben: “Weiter geradeaus. Fahr schneller, ich will nach Hause. “Offenbar durch die Worte “weiter geradeaus” getrieben, fuhr der 53-Jährige mit dem Taxi immer weiter, bis das Fahrzeug plötzlich über den Anleger der Fähre direkt in den Rhein fuhr. Binnen kürzester Zeit sank das Fahrzeug bis kurz über die Dachkante. Die beiden Insassen konnten sich durch das Einschlagen einer Seitenscheibe selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Völlig unterkühlt begaben sie sich ans Rheinufer und alarmierten bei einem nahe gelegenen Anwohner die Polizei.
In den kommenden Nächten wird es weiterhin teils dichte Nebelfelder geben. Hinzu kommen dann besonders im Osten und Süden Temperaturen um oder etwas unter dem Gefrierpunkt, was gebietsweise für Reifglätte sorgen wird.
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