Schneesturm im Norden erwartet – Einsatzkräfte bereiten sich vor
Schnee und Eis haben den Norden Deutschlands weiterhin fest im Griff. Auch am Freitag führte die Kältewelle zu Unfällen auf den Straßen und Schulausfällen. Unterdessen bereiten sich die Einsatzkräfte auf das Wochenende vor. Für Samstag werden in weiten Teilen Norddeutschlands
starke Schneefälle,
Sturmböen und
Schneeverwehungen erwartet. Während an den Küsten mit schwerem Sturm zu rechnen sei, sollten im Binnenland
bis zu 25 Zentimeter Neuschnee fallen.
Problematisch könnte die Lage insbesondere
im Harz werden. Dort werden sogar
bis zu 50 Zentimeter Neuschnee erwartet. In der Skiregion werden gleichzeitig zahlreiche Touristen und Ausflügler erwartet. In Braunlage findet etwa das Weltcup-Skispringen der Frauen statt, zu dem mehrere Tausend Zuschauer kommen sollen. Wegen des angekündigten Schneesturms wurde ein erster Wertungsdurchgang des Wettbewerbs bereits auf Freitag vorverlegt.
In zahlreichen Gemeinden und Städten in Südniedersachsen trafen sich am Freitag bereits die Einsatzkräfte zur Koordinierung für das Wochenende. Die Einsatzkräfte rechnen mit Schneeverwehungen auf den Straßen sowie Schnee- und Eisbruch von Bäumen. Spaziergänger sollten deshalb bei Waldspaziergängen besonders vorsichtig sein, hieß es.
Auch die Deusche Bahn bereitet sich intensiv auf das Sturmtief «Daisy» vor und hat bereits mehrere Hundert Mitarbeiter bundesweit in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Diese sollen bei Bedarf in möglichst kurzer Zeit auftretende Unwetterschäden beseitigen und dafür sorgen, dass auf Unregelmäßigkeiten möglichst flexibel reagiert werden könne.
Die Insel Hiddensee lag unter einer dicken Schneedecke (Bild: ddp)
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