sneeuw liefhebbers opgelet een speciaal bericht

Bericht van: Tinus Lichtenvoorde , 28-01-2012 11:33 

van onze oosterburen. Volgende week hebben ze een meteorologische bijzonderheid namelijk het zogenaamde lake effect. Komt niet vaak voor (winter 78/79 kan ik mij zo voorstellen).
De Oostzee is relatief erg warm. Zeer koude lucht komt er over heen Daarom intensieve sneeuwbuienstraten.
Dus mocht je tijd hebben...ga naar noord(oost) Duitsland richting Oost zee. Wij hebben ons eigen waddensneeuwweer.
Integrale Duitse tekst (bron meteomedia):

AUSBLICK
Am Montag und Dienstag wird es allmählich immer kälter aus Osten. Bei mäßigem bis frischem Ost- bis Südostwind sind im Erzgebirge weiterhin Sturmböen und Schneeverwehungen möglich. In der Osthälfte ist es weitgehend trocken und gering bewölkt und es herrscht tagsüber leichter bis mäßiger, nachts bei wolkenlosem Himmel gebietsweise auch strenger Frost. Im äußersten Westen und Südwesten ist es zeitweise stärker bewölkt; ob etwas Schneefall auftreten wird ist noch ungewiss. Auch im Westen werden tagsüber nur noch Werte um 0 Grad erreicht und nachts stellt sich verbreitet leichter bis mäßiger Frost ein.

Ab Mittwoch erwarten wir eine meteorologische Besonderheit, nämlich die Bildung des so genannten Ostseestrichs oder auch englisch Lakeeffekt genannt. Die sehr kalte Festlandsluft überströmt das, im Vergleich zur Luftemperatur, milde Meerwasser und nimmt viel Feuchtigkeit dabei auf. Dann sind dauerhafte Schneeschauerstraßen zu erwarten, die strichweise immer wieder dieselben Küstengebiete treffen und so zu großen Neuschneemengen führen können. In Zusammenhang mit stürmischen Böen aus Nordost bis Ost sind dann in großer Kälte massive Schneeverwehungen denkbar, denn der Schnee dürfte sehr trocken bzw. pulvrig sein. Nennenswerte Schneefälle sind also in den Gebieten möglich, welche die Winde von der Ostsee her treffen. In den übrigen Gebieten Deutschlands scheint in der trockenen, eisigen Luft vielfach die Sonne. Bevorzugt am Alpenrand und den Ostflanken der Mittelgebirge kann es zeitweise aber auch hochnebelartig bewölkt sein. Es herrscht verbreitet Dauerfrost, wobei die Tageshöchsttemperaturen zwischen -1 Grad am Niederrhein und in der Kölner Bucht und -10 Grad im Osten und Südosten liegen werden. In den Mittelgebirgen ist es noch kälter mit rund -15 Grad am Tage. Nachts erwarten wir verbreitet mäßigen bis strengen Frost zwischen -7 Grad am Niederrhein, Oberrhein sowie an den Küsten, -10 bis -15 Grad im Osten und Südosten und -16 bis -25 Grad in einigen Mittelgebirgstälern sowie über Schneeflächen. Bei frischen bis starken Böen aus östlichen Richtungen werden sich die Temperaturen noch mindestens um 5 bis 10 Grad kälter anfühlen!





Mild, kalt oder eisig?
Wie bereits eingangs erwähnt, liegt Deutschland zurzeit und vor allem in den kommenden Tagen im Übergangbereich zwischen sehr kalter sibirischer Luft und sehr milden atlantischen Luftmassen. Für gewöhnlich liegt Deutschland in der Westwindzone. Diese wird aber ab und an unterbrochen oder umgelenkt und dann kann sich auch bei uns eine Ostwindlage einstellen. Dabei herrscht um diese Jahreszeit in Sibirien in der Regel klirrend-kalte und trockene Festlandsluft. Tageshöchsttemperaturen um -25 Grad und Nachttemperaturen um -40 Grad sind dabei keine Seltenheit, in Ostsibirien ist es noch deutlich kälter. Über dem mittleren Atlantik, den Kanarischen Inseln und Südwesteuropa steht um diese Jahreszeit noch sehr milde und oftmals auch feuchte Meeresluft bereit. Hier sind 15 bis 20 Grad kein Thema. Verlagert sich die sibirische Hochdruckzone in manchen Jahren weiter westwärts, dann kann die o.g. sehr kalte Festlandsluft näher an Mitteleuropa heran rücken, was Auswirkungen auf unser Wetter haben kann.
Momentan steigt der Luftdruck über Nordosteuropa und aus Osten bis Südosten nähert sich die Kaltluft. Vom Atlantik ausgehend steuert jedoch die Westwindzone gegen die östliche Strömung an, kann sich aber nicht gegen das Hoch durchsetzen. Es entsteht eine Pattsituation, d.h. die milde Luft kommt nicht weiter ostwärts voran, die Kälte kaum weiter westwärts. Im Übergangsbereich bilden sich mal intensivere, mal schwächere Luftmassengrenzen aus, innerhalb derer Niederschläge unterschiedlichen Aggregatzustandes fallen. Oftmals liegen in diesen Übergangszonen Regen, Schneeregen, Schnee oder gefrierender Regen (Glatteisregen) dicht nebeneinander und nur wenige Kilometer entscheiden, ob man sich im Regen oder im Schnee oder gar im Bereich von Glatteisregen befindet.
Mit dieser Problematik haben wir es in den kommenden Tagen zu tun. Die derzeit vorliegenden Berechnungen der Großrechenmodelle verschärfen den Gegensatz zwischen mild und eisig in der kommenden Woche. Ob sich die klirrend-kalte sibirische Luftmasse bei uns durchzusetzen vermag? Wir halten Sie darüber auf dem Laufenden. In unserem Facebookportal haben wir die Situation in einer Vorhersagekarte zur Schau gestellt.

Leicht? Maßig? Stark? Die Sache mit dem Frost
In den Wettervorhersagen für Deutschland wird häufig die Bezeichnung leichter bis mäßiger Frost verwendet. Wie sich das verhält, wollen wir hier kurz erläutern.
leichter Frost: -0,1 bis -5,0 °C
mäßiger Frost: -5,1 bis -9,9°C
strenger Frost: -10,0 bis -15,0°C
sehr strenger Frost: unter -15 °C
extremer Frost: unter -25°C

Bericht laatst bijgewerkt: 28-01-2012 11:33

sneeuw liefhebbers opgelet een speciaal bericht   ( 985)
Tinus Lichtenvoorde ( 20m) -- 28-01-2012 11:33
1985 was een heel goed voorbeeld!   ( 465)
Jorge (Middelburg) -- 28-01-2012 11:35
Re : 1985 was een heel goed voorbeeld!   ( 279)
Tinus Lichtenvoorde ( 20m) -- 28-01-2012 11:38
Dat denk ik niet echt eigenlijk.   ( 162)
Jorge (Middelburg) -- 28-01-2012 11:44
Re : sneeuw liefhebbers opgelet een speciaal bericht   ( 323)
Alfred (Groningen) -- 28-01-2012 11:38
Re : ik denk dat de verschillen in temperatuur veel groter   ( 173)
Tinus Lichtenvoorde ( 20m) -- 28-01-2012 11:42
Dat zou best kunnen..   ( 104)
Alfred (Groningen) -- 28-01-2012 11:47
Niet in '78, '79, maar wel in jan 1987 in het noorden van NL   ( 244)
Roel(Steenwijk) -- 28-01-2012 11:45