de vorm van nasskalt in het westen en noordwesten. Winters richting oost en zuidoost Duitsland en het (middel) gebergte. En niet verder dan het komende weekend kijken. Prima toch...;)
Deutschlandwetter - aktuell
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Mittwoch, 28.11.2012, 11:30 Uhr
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Zusammenfassung:
Kommt er oder kommt er nicht? - Er kommt!
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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 28.11.2012, 11:30 Uhr -
Ja wer, in Himmels Namen, kommt denn nun, mag sich der eine oder andere LeserIn angesichts der zugegeben reichlich geheimnisvoll anmutenden Überschrift völlig zu Recht fragen. - Der WINTER, lautet die einfache Antwort des Meteorologen, was aber - seien wir ehrlich - Ende November wiederum nichts Besonderes darstellt. Immerhin beginnt am kommenden Samstag, dem 1. Dezember, der meteorologische Winter (kalendarisch ist es erst am 21. Dezember soweit), da macht es sich doch gut, dass auch die Atmosphäre den entsprechenden Kurs einschlägt.
Die Weichenstellung zur Umstellung in Richtung Winter, das mag etwas verwundern, findet u.a. über dem westlichen Mittelmeer statt. Dort hat sich das kräftige Tief HEIKE entwickelt, dass südlich der Alpen schon für üppige Niederschläge gesorgt hat. Am heutigen Mittwoch lenkt HEIKE zwar nicht mehr ganz so milde Luft wie in den vergangenen Tagen zu uns, wirkliche Kaltluft kann man die über Deutschland lagernde "feuchte Sauce" aber auch noch nicht nennen. Bedeckt, teils neblig trüb, teils regnerisch, 3 bis 8 Grad lauten die Attribute des heutigen Mittwochs.
In der Nacht zum Donnerstag kommt nun aber Bewegung in die Szenerie, wenn sich nämlich Mittelmeertief HEIKE quasi selbst doppelt. Im Klartext, ausgelöst durch physikalische Prozesse in höheren Luftschichten in Verbindung mit der Orographie der Alpen bildet sich über Österreich ein zweiter Tiefkern namens HEIKE2. Dieses Tief zieht im Laufe des Tages unter Intensivierung via Tschechien nach Polen, wodurch bei uns eine flotte, im Bergland sogar stürmische Nordwest- bis Nordströmung in Gang kommt. Und genau diese Strömungsrichtung ist nötig, um Kaltluft aus nördlichen Breiten anzuzapfen, die dann tatsächlich ab Donnerstag in unseren Raum strömt. Zugegeben, es handelt sich dabei noch nicht um die große sibirische oder nordskandinavische Kälte, doch es reicht, um einigen Autofahrern vor Ort Kopfzerbrechen zu bereiten - salopp ausgedrückt.
Schon in der Nacht zum Donnerstag sorgt die "Zellteilung" von Tief HEIKE im Süden sowie in der südöstlichen Mitte für eine Intensivierung der Niederschläge. Dabei sinkt die Schneefallgrenze vom Schwarzwald bzw. dem Allgäu über die Schwäbische Alb, die nordbayerischen Mittelgebirge und den Thüringer Wald bis zum westlichen Erzgebirge auf 800 bis 400 m, während sie weiter östlich zum Teil noch über 1000 m liegt. Bis Donnerstagfrüh kann es in den genannten Mittelgebirgen 10 bis 20 cm, in Staulagen auch noch etwas mehr Neuschnee geben. Neben den üblichen winterlichen Begleiterscheinungen auf Straßen und Wegen muss durch den lebhaften Wind in den höchsten Lagen (etwa oberhalb 800 m) zusätzlich mit Schneeverwehungen gerechnet werden, während weiter unten, wo der Schnee in nasser Form fällt, Schneebruch ein Problem werden könnte.
Am Donnerstag selbst kommt es von Süddeutschland über die östliche Mitte bis hoch nach Brandenburg zu weiteren, teils kräftigen Niederschlägen. Im Zuge der von Norden her stetig einströmenden Kaltluft sinkt die Schneefallgrenze auf 500 bis 200 m ab. Für Süddeutschland bedeutet das, dass es bis zum Abend in den meisten tiefen Lagen schneit, wenn auch in nasser Form. In den mittleren und höheren Lagen der betroffenen Mittelgebirge gibt es größere Mengen Neuschnee, wobei man sich mit einer detaillierten Quantifizierung etwas schwer tut. 10 bis 30 cm Neuschnee sind teilweise aber drin, was - vor allem im Hinblick auf das kommende Wochenende - das Spuren einiger Loipen ermöglicht und vielleicht auch den einen oder anderen Liftbetreiber aktiv werden lässt. Da der Wind flott unterwegs bleibt, kommt es in höheren Lagen bei Dauerfrost weiterhin zu Problemen durch Schneeverwehungen. Weiter unten hingegen ist der Schnee nasser und schwerer, was wiederum zu Schneebruch führen kann.
Der Norden und Westen des Landes übrigens bekommt zwar auch die Kaltluft zu spüren, allerdings sorgt die weite Entfernung zum Tief HEIKE2 dafür, dass es mit den Niederschlägen nicht so weit her ist. Zwar kann sich der eine oder andere Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer entwickeln, was besonders in den Mittelgebirgen auch mal zu punktueller Glätte führt, das ganz große Winterkino spielt sich aber woanders ab.
Bliebe abschließend noch ein kurzer Blick auf die kommenden Tage, die sich wechselhaft und relativ kalt, vor allem nach Nordwesten hin auch nasskalt präsentieren. Temperaturmäßig werden tagsüber nicht mehr als 5 Grad erreicht, im Süden sowie in den Mittelgebirgen reicht es zum Teil nicht mal für den Sprung über den Gefrierpunkt. Dazu kommt es noch zu einigen Schnee- oder Schneeregenschauern, hier und da zeigt sich aber auch mal die Sonne. In den Nächten kommt es verbreitet zu leichtem bis mäßigem Frost, Straßenglätte inclusive.
Das erklärt Dipl.-Met. Jens Hoffmann von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
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Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
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Deutschlandvorhersage:
für Mittwoch, 28.November 2012
Heute ist es meist bedeckt oder neblig trüb. In einem Streifen von Baden-Württemberg über Nordbayern und die östliche Mitte bis nach Brandenburg Südwesten regnet oder nieselt es immer wieder, oberhalb etwa 1000 bis 1200 m schneit es etwas. Am Nachmittag und Abend verstärkt sich Regen im Südwesten allmählich. Nach Westen und Nordwesten hin fällt kaum Regen, die Sonne zeigt sich aber kaum.
Die Höchstwerte liegen mit 3 bis 8 Grad schon nicht mehr so hoch wie in den vergangenen Tagen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen. Er frischt im Tagesverlauf vor allem in höheren Lagen auf, in einigen Kam- und Gipfellagen muss mit stürmischen Böen gerechnet werden.
In der Nacht zum Donnerstag verstärken sich die Niederschläge im Süden und in der östlichen Mitte. Dabei sinkt die Schneefallgrenze vom Schwarzwald bzw. dem Allgäu bis hoch zum westlichen Erzgebirge auf 800 bis 400 m. Dort muss entsprechend mit winterlichen Behinderungen durch Schnee, Schneematsch und in den höchsten Lagen auch durch Schneeverwehungen gerechnet werden. Dort, wo der Schnee in nasser Form fällt, besteht die Gefahr von Schneebruch. Weiter östlich liegt die Schneefallgrenze zum Teil noch über 1000 m. Nach Nordwesten hin sind vereinzelte Regen- oder Graupelschauer, oberhalb 300 bis 400 m Schneeschauer möglich. Es weht ein mäßiger bis frischer, im Bergland teils stürmischer Wind aus überwiegend nördlichen Richtungen. Die Luft kühlt sich auf +5 bis -1 Grad ab.
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für Donnerstag, 29.November 2012
Am Donnerstag ist es meist stark bewölkt bis bedeckt. Von Süddeutschland über die östliche Mitte bis nach Brandenburg kommt es zu weiteren, teils kräftigen Dauerniederschlägen. Die Schneefallgrenze sinkt weiter ab auf etwa 500 bis 200 m. In mittleren und höheren Lagen muss mit größeren Mengen Neuschnee, Matsch und Eisglätte gerechnet werden. Im Süden kann es am Nachmittag und Abend bis in die Niederungen schneien. Da der Schnee mit Ausnahme der Hochlagen in nasser Form fällt, besteht die Gefahr von Schneebruch. Im Westen und Norden kommt es zu einzelnen Schnee-, Regen- oder Graupelschauern, auch ein kurzes Gewitter ist nicht ausgeschlossen. Am Nordwestrand der Mittelgebirge kann es auch mal für längere Zeit schneien.
Die Höchsttemperatur liegt zwischen 0 und 7 Grad, wobei die höchsten Werte zum Teil schon am Vormittag erreicht werden. Es weht meist mäßiger bis frischer und teils stark böiger nordwestlicher bis nördlicher Wind mit Sturmböen in den Kammlagen der Mittelgebirge. Dort kann es Schneeverwehungen geben.
In der Nacht zum Freitag kommt es gebietsweise noch zu Niederschlägen, die teilweise bis in tiefe Lagen als Schnee fallen. Bei Tiefsttemperaturen zwischen +2 und -3 Grad besteht verbreitet Glättegefahr.
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für Freitag, 30.November 2012
Am Freitag gibt es bei wechselnder Bewölkung Schnee-, Regen- und Graupelschauer. Am Erzgebirge kann es längere Zeit schneien. Gebietsweise können die Wolken auch etwas auflockern, besonders nach Westen hin.
Die Tageshöchsttemperatur liegt nur noch bei 0 bis +5 Grad. Im Bergland herrscht leichter Dauerfrost. Es weht schwacher bis mäßiger, an der Ostseeküste sowie im östlichen Bergland auch frischer West- bis Nordwestwind.
In der Nacht zum Samstag kann es im Mittelgebirgsraum noch etwas schneien. Gebietsweise kann es auch aufklaren. Die Luft kühlt sich auf Werte zwischen +1 Grad am Niederrhein sowie auf den Nordseeinseln und bis zu -10 Grad bei Aufklaren und über Schnee am Alpenrand ab. Straßen und Wege können glatt werden.
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für Samstag, 01.Dezember 2012
Am Samstag ist es teils wolkig mit Aufheiterungen. Zeitweise zieht auch stärkere Bewölkung mit etwas Niederschlag durch, teils als Regen, teils als Schnee.
Die Höchsttemperatur liegt meist zwischen Werten um 4 Grad im Nordwesten und -2 bis +3 Grad in der Mitte und im Süden Deutschlands. Dazu weht im Süden ein schwacher, im Norden mäßiger Wind um Südwest bis West.
In der Nacht zum Sonntag ist es teils stärker bewölkt mit geringem Schneefall, in den Niederungen leichtem Regen, gebietsweise ist es auch aufgelockert oder klar. Die Tiefsttemperaturen bewegen sich zwischen Werten um 0 Grad im Nordwesten und -3 bis -8 Grad im Süden Deutschlands.
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