Wel ontstaat er een tweedeling boven Duitsland tussen onstuimig en nat in het noorden en westen en meer rustig weer in het zuiden en oosten. Maar daar hewbben we niet veel aan.
De tekst zoals deze zojuist is verspreid.
=====================================================
Deutschlandwetter - aktuell
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Mittwoch, 26.12.2012, 11:30 Uhr
--------------------------------------------------------------------------------
Zusammenfassung:
Winterwetter auf Abwegen
--------------------------------------------------------------------------------
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 26.12.2012, 11:30 Uhr -
"Wo ist denn der Winter hin?" werden sich manche angesichts der zuletzt doch sehr milden Temperaturen in Deutschland fragen. Wenn man Winterwetter haben will, muss man schon weit ins östliche oder nördliche Europa reisen. In Mitteleuropa dagegen hat die milde Luft klar die Oberhand. Tief "Silvia" und weitere Tiefdruckgebiete im Schlepptau sorgen dafür, dass das erst einmal auch so bleibt.
So gestaltet sich der Donnerstag unter dem Einfluss vom Tiefdrucksystem "Silvia" in den meisten Regionen Deutschlands regnerisch und nass. Viel regnen wird es im Süden des Landes, in Richtung dänische Grenze bleibt es zum Teil länger trocken. Bei 5 bis 13 Grad bleiben winterliche Gefühle außen vor - es sei denn, man fährt in die höher gelegenen Berge. Dafür muss man aber schon mindestens 1000 m hoch. Dort kann es jedoch gefährlich werden, weil der Wind ziemlich stark ist. Schwere Sturmböen sind dabei, auf exponierten Gipfellagen vermutlich orkanartige Böen. Vielleicht bleibt man da doch besser unten, aber auch da weht ein stark böiger Südwestwind.
Am Freitag gibt es immerhin vorübergehend mal einen Hauch von Winterwetter. So kann der Freitagmorgen mit frostigen Temperaturen im Norden und in den Mittelgebirgen aufwarten. Zudem fällt in den Bergen Schnee, sodass dort eine Neuschneedecke möglich ist. Am Tage steigen die Temperaturen dann aber auf 2 bis 8 Grad an, die Schneefallgrenze steigt auf etwa 800 m.
Im Norden gibt es eine kleine Zwischenpause bei den Niederschlägen, die sich nachmittags auch auf den Süden des Landes ausweitet - örtlicher Sonnenschein inklusive. Abends greift aber schon wieder ein neues Tief südlich von Island mit seinen Ausläufern auf Deutschland über.
Am Wochenende gibt es eine Zweiteilung: Der Norden und Westen bleiben nass und windig, der Süden und Osten werden trocken und vom Wind her ruhiger. Bei den Temperaturen gibt es wenig Spektakuläres zu berichten: im Nordwesten 6 bis 13 Grad, im Südosten 3 bis 10 Grad, aber dort immerhin Nachtfrost. Mit Winter hat das alles nicht viel zu tun.
Silvester scheint die Zweiteilung aufrechterhalten zu werden. Weiterhin Regen und ungünstig viel Wind für die Böllerei im Norden und Westen, im Süden und Osten aber meist trocken. Es wird zwar einen Tick kühler, 0 bis 7 Grad sind aber immer noch verhältnismäßig warm.
Das neue Jahr scheint beim Wetter in die gleiche Kerbe einschlagen zu wollen wie das alte. Es ändert sich nicht viel - damit kommt der Winter vorerst auch nicht zurück nach Deutschland.
Das erklärt Dipl.-Met. Simon Trippler von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Quote selectie