Het laag nu nog boven Spanje genaamd Gong.
Ik vind het uitstekende achtergrondinformatie voor de de komende twee dagen. Er wordt aangegeven hoe de weersontwikkelingen zijn en waardoor veroorzaakt.
Op middelbare hoogte stroomt relatief zachte lucht naar het noorden. Afhankelijk van de dikte van de laag met zachte lucht valt er ijsregen of (onderkoelde)regen (ijzel op de grond tot gevolg). Het zuidwesten van Duitsland krijgt er mee te maken maar mogelijk oo khet westen (oost België en zuidoost Nederland.
Gefährliche Eisregen- und Glatteislage
Sie haben es den Berichten vielleicht schon entnommen. Vor allem für
Teile des Südwestens und Westens muss in der Nacht auf Sonntag und am
Sonntag selbst mit einer gefährlichen Glättesituation gerechnet
werden. Im heutigen Thema des Tages soll es daher darum gehen, wie es
zu gefrierendem Regen und Eisregen überhaupt kommen kann.
Fangen wir einfach mal mit der Ausgangssituation an. In den
vergangenen Tagen hat in großen Teilen von Deutschland dauerfrostiges
Winterwetter Einzug gehalten. Dadurch konnten auch die Böden in den
Frostbereich abkühlen.
Nun kommt Tief GONG ins Spiel. Dieses recht kräftige Tief liegt
derzeit noch über dem Norden von Spanien und zieht nun in weiterer
Folge über Frankreich bis nach Belgien. Da Tiefdruckgebiete sich
gegen den Uhrzeigersinn drehen, zapft GONG feuchte und milde
Luftmassen aus dem Mittelmeerraum an.
Die angesprochenen milden Luftmassen werden vor allem in höheren
Luftschichten zu uns transportiert. Die wärmsten Luftschichten liegen
etwa zwischen 1 und 2 km. Dort werden sogar positive Werte zwischen
+2 und +5 Grad vorhergesagt. Warme Luft hat die Eigenschaft, dass sie
leichter ist als kalte Luft. Die vorstoßende Warmluft kann also die
kalten Luftmassen nicht so einfach verdrängen, sondern gleitet auf
ihnen auf.
Man kann sich das leicht vorstellen, indem man die Kaltluft mit einem
Holzblock vergleicht den man durch Pusten versucht zu bewegen. Da
wird man große Schwierigkeiten haben. Stattdessen strömt die Luft
über den Holzblock hinweg.
Die zähe Kaltluft bekommt auch immer wieder Nachschub, da am Boden
mit östlichen Winden zu rechnen ist. Die einzige Chance die kalten
Luftmassen weg zu bekommen wäre kräftige Durchmischung und eine
Winddrehung. Tief GONG müsste also mit seinen Ausläufern am besten
direkt über Deutschland ziehen. Das tut es aber nicht, sondern
verbleibt westlich von uns.
Dadurch haben wir ein großes Problem. Schauen wir von unten nach oben
durch unsere Atmosphäre, dann haben wir also erst frostige Werte in
den unteren Schichten, dann folgt eine sehr milde mittlere Schicht,
ehe sich die Luft erneut abkühlt. Man spricht in so einer Situation
auch von einer Inversion, also einer Umkehrung der Verhältnisse, da
sich im Normalfall die Luft nach oben immer abkühlt.
Ab dem Abend und der Nacht auf Sonntag bringen die Ausläufer von GONG
nun auch noch Niederschlag. Was passiert dann? Der Schnee, der sich
zunächst in den Wolken bildet fällt nach unten und durchquert dabei
die warme Luftschicht zwischen 1 und 2 km. Die Folge: Der Schnee
schmilzt und wird flüssig. Der flüssige Niederschlag gelangt nun
wieder in die Luftschichten mit negativen Temperaturen. Ist diese
Schicht noch recht dick, kann der Regen wieder gefrieren. Am Boden
kommen dann Eiskörner an. Man spricht dann von Eisregen.
Reicht die Dicke der Schicht zum Gefrieren nicht mehr aus, dann kommt
der Niederschlag in flüssiger Phase unten an und gefriert auf den
frostigen Böden oder an Gegenständen. Das nennt man dann gefrierenden
Regen.
Vor allem am Anfang, wenn die Kaltluftschicht noch recht dick ist,
müssen wir also mit Eiskörnern rechnen, später wird es dann wohl eher
der gefrierende Regen sein. Aber egal worum es sich genau handelt, es
ist in jedem Fall verbreitet mit erheblicher und unwetterartiger
Straßenglätte zu rechnen!
Betroffen ist ab dem Nachmittag und Abend der Oberrhein, in der Nacht
auf Sonntag weitet sich die Glättegefahr auf große Teile des
Südwestens aus. Am Sonntag selbst sind dann auch noch Teile des
Westens davon betroffen, während am Oberrhein mit ansteigenden
Temperaturen die Gefahr vor allem am Nachmittag etwas nachlässt. In
der Nacht auf Montag geht der Niederschlag dann vielerorts erneut in
Schnee über, da die Temperatur auch in höheren Luftschichten wieder
sinkt. Details entnehmen Sie bitte den aktuellen Wetter- und
Warnlageberichten!
Damit bleibt mir nur noch zu sagen, dass Sie, wenn Sie im Westen und
Südwesten wohnen, in der Nacht und morgen möglichst auf unnötige
Fahrten verzichten und auch beim Spaziergang äußerste Vorsicht walten
lassen sollten.
Dipl.-Met. Marcus Beyer
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 19.01.2013
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