Duitsers handelen snel: Modelle: Doch keine russische Frost
Bericht van: Oud-Gebruiker <ID-2577>
, 13-01-2017 20:52
Die Wettermodelle deuten in den letzten Tagen immer mehr an, dass die Kältewelle vor allem im Norden vielleicht doch nicht so streng ausfallen könnte wie gedacht. Direkt am Meer sind sogar zumindest tagsüber eher Plusgrade möglich.
Ursache dieser unsicheren Wetterentwicklung ist die Lage des blockierenden Hochdruckgebiets, das uns ab Montag Dauerfrost bringen soll. Es wurde vor einigen Tagen noch mehrheitlich über Skandinavien gerechnet, an seiner Südflanke sollte russische Frostluft mit strammem Ostwind ganz Deutschland fluten. Inzwischen soll das Hoch Mitte kommender Woche mit seinem Kern nicht mehr über Skandinavien liegen, sondern über der Ostsee und der Deutschen Bucht. Einige Wettermodelle berechnen es sogar über dem Norden oder gar der Mitte Deutschlands.
Die Folge: Statt eisiger Frostluft aus Osten gäbe es moderate "hausgemachte Kälte" und kaum Wind. Sollte bis dahin fast ganz Deutschland unter einer Schneedecke liegen, würde das trotzdem Dauerfrost und strengen Frost in den Nächten bedeuten. Im äußersten Norden und Nordwesten ist es jedoch inzwischen gut möglich, dass im Laufe der kommenden Woche wolkenreiche Nordseeluft mit Hochnebel und leichten Plusgraden einsickert.