met te betreuren menselijke slachtoffers.
Van het wetterzentrale forum:
bin kaum von einer chasing tour zurück, hörte ich von Harburg. Also schnell hin.
Der Anblick am Ort des Touch Downs ist respekteinflößend und faszinierend zugleich.
Betroffen ist das Harburger Hafengebiet. In der Nähe wo Gunter Gabriel sein Hausboot besitzt ( ;o) ), verläuft eine ca. 110kV Leitung. In den Leitungen zwischen 2 Masten hängen Streifen eines zerfetzten Wellblechdaches in etwa 40-50m Höhe. Im Licht der Feuerwehrflutlichter ein gespenstischer Anblick, vor allem in Verbindung mit ihrem leichten pendeln im Wind und den klingenden Geräuschen (Metall auf Metall eben). Das muß ein phänomenales Feuerwerk gewesen sein...
Weiter betroffen ist die Straße "Hafenbezirk", dort vor allem die Werft "Peter Kniefel". Eine von drei Schuppen, ist zerstört, das Wellblechdach ist zerfetzt und liegt auf mehreren Segelyachten, die offensichtlich dort während des Winters eingelagert waren. Vor dem dortigen kleinen Deich sind etliche ältere Einfamilienhäuser, deren Dächer teilweise abgedeckt sind, die Feuerwehr ist mit vielen Einsatzfahrzeugen (Leiterwagen) dort und dichtet die Dächer ab. Die Häuser sind entlang der kleinen Ringstraße "Hafenbezirk" angesiedelt. Gewissermaßen im Innenhof befinden sich die Gärten, so gut wie alle etwa 10 bis 40 Jahre alten Bäume sind entwurzelt. So als ob sich Goliath dagegen gelehnt hätte. Eine spezielle Windrichtung läßt sich allerdings nur schwer ablesen.
Wie mir einige Anwohner auf meine Fragen schilderten, bewegte sich "eine Art Mixer" genau auf die Häuser zu. Die Menschen im Haus empfanden es so, alsob der Wind überall ums Haus fegte, er schien überall zu sein. Das ganze hat höchstens 15-20s gedauert. Man meinte eine Art Düsenjäger wäre am Haus, so hörten sich die Geräusche an.
So wie ich höre, fanden 2 Menschen den Tod, als ihr Baukran durch den Tornado umgeworfen wurde.
Ganz Harburg hat keinen Strom, ICE und S-Bahnen sitzen fest, Busersatzdienste scheinen eingesetzt zu sein, die Busse, die mir begneten, waren zum Bersten gefüllt.
Nach den Schäden zu urteilen würde ich sagen, es war ein F2-3.
Ich muß ehrlich sagen, so faszinierend solch ein Phänomen auch ist, nach Inaugenscheinnahme der Schäden am Ort und der beiden Toten sehe ich Tornados mit anderen Augen.
Den Anblick der im Wind schwingenden Blechdächer in den Stromleitungen und die zerfetzten Dächer der Wohnhäuser wird mir wohl lange im Gedächtnis bleiben.
Nachdenkliche Grüße, Ralf
P.S.: Bei meiner Chasing Tour Richtung Lübeck fiel mir Richtung Süden teilweise die grünliche Farbe der Wolken auf, kein Witz. Die Tour selber brachte bis zu 3cm Hagel, die sich im Wageninnern aufgrund ihrer Geschoßähnlichen Geräusche sehr unangenehm bemerkbar machten, einige überflutete Straßen im Bereich Hoisdorf und zum Schluß dann leider auch noch ein Blitzschlag in ein Wohnhaus (habe ich aber selber nicht gesehen).
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