Bei schweren Stürmen an der Grenze zwischen Mexiko und den USA sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen und 116 verletzt worden. Sieben Menschen starben, als ein Tornado am Dienstag über die texanische Stadt Eagle Pass hinweg fegte, wie die Behörden mitteilten. Drei Menschen kamen ums Leben, als der Sturm in Piedras Negras Dächer von den Häusern riss und zahlreiche Autos beschädigte. Im US-Staat Colorado fielen nach Angaben der örtlichen Feuerwehr mehr als 30 Zentimeter Schnee.
Tornados wüteten
In Eagle Pass, rund 230 Kilometer südwestlich von San Antonio, zerstörte der Tornado eine leer stehende Grundschule und mehr als 20 nahe gelegene Häuser. Fünf Menschen starben in ihren Wohnmobilen, sechs Anhänger wurden nach Angaben der Stadt am Mittwoch noch vermisst. In das örtliche Krankenhaus wurden 76 Verletzte eingeliefert. Die Klinik sei am Rande ihrer Leistungsfähigkeit, sagte der Feuerwehrchef von Eagle Pass, Roy Delacruz.
Straßen unter Wasser
Im Norden von Texas standen nach heftigem Regen Straßen unter Wasser, auch in Iowa und Teilen Nebraskas fiel heftiger Regen. Am internationalen Flughafen in Fort Worth in Dallas sagte die Fluggesellschaft American Airlines rund 200 Flüge ab, etwa 80 weitere Verbindungen wurden umgeleitet. In der Nacht zum Mittwoch war der Kontrollturm des Flughafens zeitweise evakuiert worden, wie ein Flughafensprecher mitteilte. Auch in Oklahoma wurden Tornados gesichtet.
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