Sieben Tote - Nur noch Gebäudefassaden stehen
Washington - Höhere Opferzahl: Ein heftiger Wirbelsturm hat in der Nacht auf Samstag eine Kleinstadt im US-Bundesstaat Kansas teilweise zerstört und mindestens sieben Menschen in den Tod gerissen. Zunächst war von drei Toten die Rede gewesen. Rund 60 Bewohner des Städtchens Greensburg und aus der Umgebung wurden durch den Tornado verletzt, wie eine Sprecherin der Rettungskräfte dem Sender CNN sagte.
Nach Berichten örtlicher TV-Sender zerstörte oder beschädigte der Tornado in der 200 Kilometer westlich von Wichita gelegenen Kleinstadt drei Viertel der Häuser. Etwa 30 Menschen mussten demnach aus einem Krankenhaus evakuiert werden, das durch den Wirbelsturm fast vollständig zerstört wurde.
Der Sturm brach am Freitagabend gegen 21.45 Uhr Ortszeit mit geschätzten Windgeschwindigkeiten von rund 300 Stundenkilometern über die 1.600 Einwohner zählende Kleinstadt herein. Die Stromversorgung in Greensburg brach komplett zusammen, die Zufahrtsstraßen wurden für den gesamten Verkehr mit Ausnahme von Notdiensten gesperrt. 40 Soldaten der Nationalgarde sollten die Rettungskräfte vor Ort verstärken. (APA)
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