Akuter Wassermangel im Norden des Landes
Dhaka - In Bangladesch sind am Wochenende mindestens 33 Menschen an akutem Wassermangel gestorben. Wie die staatlichen Medien am Sonntag berichteten, ist vor allem die Reisregion im Norden des asiatischen Landes durch eine anhaltende Dürre geschädigt.
Die Gesundheitsbehörden der besonders betroffenen Regionen Rangpur und Dinajpur berichteten, dass in den staatlichen Krankenhäusern Hunderte von Menschen wegen Durchfallerkrankungen behandelt würden. Auch die 33 Toten hätten unter den weit verbreiteten Darmerkrankungen gelitten, berichtete die Zeitung "Ittefaq" und berief sich dabei auf die Gesundheitsbehörden. Sauberes Wasser sei inzwischen sehr knapp geworden. Die Dürre habe selbst tiefe Brunnen und Wasserreservoire ausgetrocknet.
Ärzte des Internationalen Cholera Hospitals in der Hauptstadt Dhaka berichteten, ungewöhnlich viele Patienten meldeten sich, weil sie total ausgetrocknet seien. Fast 350 Menschen seien allein in der vergangenen Woche wegen Dehydration ins Krankenhaus gekommen. Nach Angaben von Meteorologen ist ein Tief über dem Golf von Bengalen für die ungewöhnliche Trockenheit und Temperaturen bis zu 39 Grad Celsius verantwortlich. (APA/dpa)
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