Zeitraum: 08/11/10 20 UTC - 08/11/11 12 UTC
Sichtlage per Gefahrenkarte von orange nach rosa. Vor allem im Gebirgsraum und Bergland orkanartige Böen in rosa und schwere Sturmböen im Nordwesten und äußeren Norden in rot und organge. Mit gelb in anderen Gebirgen.
Synoptik
Bei Nordwestgroßbritannien wie auch in Irland befindet sich nördlich ein kräftiges abgeschlossenes Orkantief mit 959 hPa Kerndruck. Im Süden sowie nach Südosten von den Niederlanden, der Nordsee bis über den äußeren Norddeutschland verläuft nach Osten eine lange Frontenkette aus neuen Wellen, wobei es öfters sehr stürmisch wird schweren bis orkanartigen Böen in Hochlagen oder vereinzelt an den Küsten und tieferen Lagen der Gebirge in Mitteldeutschland.
Zumindest im Bereich der Jetachse können vor dem Trog von den Britischen Inseln bis nach Nordwestdeutshcland an seiner Südwestseite in einer südwestlichen Strömung sich kräftige Schauer oder einzelne Gewitter mit Sturmböen ausbilden.
In der Nacht zum Dienstag bildet sich in der Schleppe ein Warmsektor daraus der dann über Deutschland verläuft und somit ein Sturmtief bei Dänemark mit schweren bis orkanartigen Böen nach Nordwesten oder teils an den Küsten mit schweren Sturmböen.
Einzelne Schauer oder Gewitter gibt nur an der Nordsee wieder. Anfangs können bei konvektiven Schauern auch konvektive Böen von starken Böen bis orkanartigen Böen an der Nordsee auftreten. Zum Morgen nur noch Böen bis 8 möglich hier. Die Scherung in 0 - 6 km erreicht bei 20 oder 30 Knoten an der Nordsee und in 0 - 1 ,km um 20 Knoten weiter landeinwärts Insgesamt reicht es nur für einzelne Böen in Sturmstärke an der Nordsee im Vorfeld bis Mittag eines Orkantiefs was dann als Sturmtief zu Nordsee vorrückt
Lage
Am Abend zieht ein sich etwas verstärktes Sturmtiefs von den Britischen Inseln nach Dänemark und somit greift ein kräftiges Sturmfeld auf die Gebirgsregionen von Bergland mit schweren Sturmböen oder vereinzelt orkanartige Böen über der bis Dienstagmittag andauert. Auch in tieferen Regionen oder im Flachland können Wind- oder Sturmböen auftreten. Auf den Brocken orkanartige Böen mit deutlich hohen Werten. Vom Abend am Montag bis früh ist vor allem mit schweren bis orkanartigen Winden in höheren Bereichen oder mittleren von Rheinisches Schiefergebirge, Hunsrück, Spessart, Weser Bergland und Harz zurechnen. Ab dem Vormittag vor allem orkanartige Böen vom Jura, Südwestdeutsches Schichtstufenland, Fränkische Alb, Harz und über Land in höheren Bereichen und am Erzgebirge. In der Schwäbischen Alb und Schwarzwald nur vereinzelt anfangs zum Morgen hin schwere Sturmböen. Im Südosten Deutschlands ruhiger.
Besonders in flachen Gebieten in Nordrhein - Westfalen, Niedersachsen und Schleswig bis an den Küsten von Nord- und Ostsee ist mit Sturmböen bis Sturmstärke zurechnen. Im Rest weht mäßiger bis frischer Wind.
. Im Bereich einer Kaltfront sind einzelne leichte oder kräftige Schauer bis vor die Ost- und Südosthälfte Deutschlands möglich (teils Wind- oder Sturmböen im äußeren Norden). Eine Ausprägung zu stärkeren markanten Wetter mit hagelartigen oder tornadischen Stürmen ist soweit kaum zu erwarten, da sich trotz
günstiger Bedingungen die Felder kaum weit überlagern. Nur vereinzelt Hagel von 1 cm in Dänemark, kräftige Böen und ausgeprägte Schauer über der Nordsee sind möglich im Bereich des Sturmtiefs.
Mit Durchzug der Kaltfront von Nordwesten sind auch einzelne stärkere Böen möglich im Osten.
Im Laufe dieser Woche lößt sich das Sturmtief auf im Norden und ein Hoch entsteht nach Skandinavien.
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Forecaster: Marco
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