Alles vereist, auch bei uns? (Bild: ddp)
Kennen Sie das? Die etwas Älteren unter uns erzählen immer von den “saukalten” Wintern in den 70er Jahren, mit Höchstwerten um minus 10 Grad und Nachtfrösten bis minus 20 Grad und darunter.
Wirklich vorstellen kann und will man sich das ja nicht, besonders seitdem wir von den milden Wintern der letzten Jahre verwöhnt wurden. Dabei stellte sich oft eine Westwind-Wetterlage ein und schaufelte im Wechsel milde und dann mäßig-kalte Luft zu uns. Allerdings - richtig kalt wurde es dabei eher selten. Soweit unsere kurze Zusammenfassung der letzten Jahre.
Richtig kalt wird es, also trockenkalt, wenn sich das Hoch über Sibirien weiter Richtung Westeuropa ausdehnt. Nun haben wir unser Hoch über den Britischen Inseln mit dem Namen “Quentin” und das kräftige Hoch über Russland, die sich ab Donnerstag allmählich vereinen und zu einem “Superhoch” über ganz Europa anwachsen.
Dabei wird es schon kälter, aber nicht “saukalt”, da sich das Zentrum des “Superhochs” bis Samstag Richtung Norddeutschland verlagert und nicht die sibirische Kälte anzapft.
Klartext: Temperaturen um minus 2 Grad tagsüber und Nachtfröste bis minus 8 Grad sind dann schon dabei. Nun ja, der Winter ist ja noch nicht vorbei und am Kältesten wird es meistens im Januar und Februar, mal sehen, ob es dann wieder eine Ostlage gibt.
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